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 Alles ist so verdammt wunderbar! von Ruby Ranitzki

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Ruby Ranitzki



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BeitragThema: Alles ist so verdammt wunderbar! von Ruby Ranitzki   Fr Dez 21, 2012 3:01 am

Liebe LeserInnen,

endlich ist es soweit: Mein allererster Roman „Alles ist so verdammt wunderbar!“ ist seit kurzem bei Amazon und XinXii als EBook erhältlich!
Worum es in meinem Roman geht, erfahrt Ihr unter: facebook.com/Autorin.Ruby.Ranitzki

Hier gibt es auch immer aktuelle News und spannende Aktionen rund um mein Début als Schriftstellerin; Leseproben aus „Alles ist so verdammt wunderbar!“ natürlich inklusive als kleines Appetithäppchen. Anklicken lohnt sich also in jedem Fall.. ;-)


Viel Spaß dabei!

Eure Ruby
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Ruby Ranitzki



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BeitragThema: Re: Alles ist so verdammt wunderbar! von Ruby Ranitzki   Di Feb 26, 2013 2:28 am

Hier eine kleine Leseprobe zu meinem Roman "Alles ist so verdammt wunderbar!"
(erhältlich bei Amazon http://www.amazon.com/dp/B00AJQK3B6 und Xinxii http://www.xinxii.com/alles-ist-so-verdammt-wunderbar-p-339560.html)

Die Wohnungstür quietschte ein bisschen. Ida drückte sie sachte ins Schloss und ging leise in Richtung ihrer Zimmertür.
Plötzlich schepperte es im Wohnzimmer, dann wurde das Licht im Flur der Wohnung hell. Ida sah, wie ihre Mutter mit verquollenen Augen in die nackte Glühbirne blinzelte. Sie schien noch magerer als sonst. Nur unter ihrem fleckigen Bademantel zeigte sich ein kleines Bäuchlein. Seltsam, das hatte Ida noch nie bemerkt. Augenscheinlich war die Mutter keiner guten Dinge.
„Woher kommst du denn jetzt noch?“, keifte sie empört und, ohne Idas Antwort abzuwarten, „Das Frollein meint wohl, es wär jetzt gar nicht mehr nötig, nach Hause zu kommen. Was mit mir los ist, interessiert dich gar nicht, gehörst jetzt zu den besseren Leuten, was?“
Ida schrumpfte innerlich zusammen, blieb stehen, wo sie war und wartete ab. Sie wusste, dass nichts, was sie zu ihrer Verteidigung vorbringen würde, wirklich bis zu ihrer Mutter vordringen würde.
„Redet natürlich auch nicht mit mir, das vornehme Frollein, na klar!“ Die Mutter kam jetzt näher an Ida heran. Sie stank nach billigem Fusel und Ida fühlte, wie Übelkeit in ihr aufstieg. Sie wollte sich nicht vor ihrer Mutter ekeln, wusste sie doch, dass die das merkte und noch verletzter wurde. Aber Ida vertrug einfach nicht den Geruch ihres promillegetränkten Körpers, der Alkohol ausatmete und aus jeder Pore ausschwitzte.
„Ach, was haben wir denn da?“ Die Augen der Mutter saugten sich schier an Idas Gesicht fest. Ihr Kopf war nur um Armeslänge von dem Idas entfernt. Ida roch den vergorenen Atem der Mutter und hielt die Luft an.
„Angemalt hat sie sich, guck mal an!“ Die Mutter klang höhnisch. „Will sich das Frollein ein Kerlchen angeln, he? Etwa diesen Rotschopf mit dem Moped, he?“ Ihre Augen blitzten gemein. „Glaubt wohl an die große Liebe, he?“ Die Mutter hielt inne, lachte dann mit einem kehligen Laut auf und schrie: „Gar nichts kriegt man! Mit und ohne Pampe im Gesicht. Überhaupt gar nichts!“
Ida drückte sich in den Türrahmen ihres Zimmers, um dem ordinären Geschrei und Gestank der Mutter irgendwie ausweichen zu können. Das half natürlich nicht.
„Weißt du was?“, schrie die Mutter und nun war ihr Gesicht keine fünf Zentimeter mehr von Idas Gesicht entfernt, „Weißt du was? Die da draußen, das sind Hyänen, die warten auf dich und dann nehmen sie dich, wenn du jung bist und dann werfen sie dich weg. Und dann ist dein Leben auch schon vorbei!“ Idas Mutter hatte nun auch noch ihre zittrige Hand zu einer Faust geballt und schwang sie zur Bekräftigung neben Idas Gesicht. Ida konnte nicht mehr zurückweichen und tastete hinter ihrem Rücken nach der Türklinke.
„Und du wirst dir diesen Mist aus dem Gesicht waschen, ein für alle Mal.“ Die Mutter holte aus ihrer Bademanteltasche ein altes, verklebtes Papiertaschentuch und spuckte darauf. „Weg damit! Weg damit!“ Sie wischte mit dem ekligen Taschentuch grob in Idas Gesicht herum. Ida heulte auf und die Mutter rief: „Hör auf mich, Frollein!“
Endlich hatte Ida die Türklinke gegriffen und nach unten gedrückt. Sie fiel rückwärts in ihr Zimmer, schleuderte die Tür sofort hinter sich zu und verriegelte sie mit dem Schlüssel. Draußen tobte die Mutter. Ida war versucht, zum ersten Mal in ihrem Leben zurückzuschreien. Das verhinderte dann aber doch der Würgereiz, der sie fest im Griff hatte.
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